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Badminton-Länderkampf in der Schweiz Alljährlich treffen sich die Badminton-Auswahlmannschaften der Eisenbahnen aus Großbritannien, Polen, Deutschland und der Schweiz zum Länderkampf.
Vom 04. bis 06.04.2008 war die SBB der Gastgeber und richtete das Turnier im Nationalen Sportzentrum in Huttwil aus. Am frühen Morgen des 04.04.2008 startete das Team der Deutschen Bahn AG in Richtung Schweiz. In dem neu formierten Auswahlteam waren erstmals dabei: Birgit Konow, Michael Hellhake, Matthias Tippelt, Heiko Vogt und Wolfgang Voigt. Des Weiteren nahmen teil: Sigrun Voigt, Klaus Blatt, Fritz Kowalski (Delegationsleiter) und Werner Hukriede (Trainer). Nach der Ankunft um 14.30 Uhr im Nationalen Sportzentrum konnten die Sportler kurz die anderen Nationen begrüßen, im Zimmer einchecken und dann ging es schon zum Aufwärmen in die Sporthalle. Im ersten Spiel war die polnische Mannschaft unser Gegner. Nachdem wir in der Länderkampf-Historie, die 1998 begann, immer Niederlagen gegen die Polen einstecken mussten, konnte in diesem Jahr der Premieren-Sieg mit 8:3 gefeiert werden. Anschließend standen noch ein spätes Abendessen und ein gemütlicher länderübergreifender Tagesausklang auf dem Programm. Dabei konnten auch erste Kontakte zu unseren neuen Konzernkollegen von der EWS geknüpft werden. Um 9.00 Uhr am Samstag begann der Turniertag mit der Partie gegen die Favoriten und späteren Turniersieger aus Großbritannien. Trotz großer Gegenwehr war die deutliche 10:1-Niederlage nicht zu vermeiden. Nach der Mittagspause standen dann die Begegnung mit dem Gastgeber und die nächste Premiere an. Nach einem spannenden Kampf mussten wir nach sieben erfolgreichen Jahren die erste Niederlage mit 7:4 gegen die Schweiz einstecken. In der Endabrechnung belegten wir den 3. Platz. Das ausgegebene Ziel war damit erreicht, wenn auch nicht mit den erwarteten Ergebnissen. Zum Abschluss der Veranstaltung hatten sich die Schweizer noch etwas Besonderes ausgedacht. Das Abendessen sollte auf einem Bergbauernhof stattfinden. Schöne Idee, nur die Sache hatte einen Haken: wir mussten den Berg zu Fuß erklimmen. Nach zwei harten Wettkampftagen einen Aufstieg auf 850 Höhenmetern zu bewältigen, forderte die letzten Reserven. Die kleine Stärkung während der einstündigen Wanderung half uns dabei. Ein vorzügliches Essen und die gemütliche Atmosphäre im Bergbauernhof ließ uns die Strapazen schnell vergessen. Der Abstieg in der Nacht fiel uns um einiges leichter, ja wenn da nicht der kräftige Regen und der Temperatursturz gewesen wären. Am Sonntagmorgen konnten wir dann auf eine schneebedeckte Landschaft schauen. Nach dem Frühstück verabschiedeten sich alle Nationen wieder in Ihre Heimat. Ein anstrengendes und erlebnisreiches Wochenende liegt hinter uns und wir freuen uns auf das Wiedersehen im nächsten Jahr. Klaus Blatt |
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